Bettina von Oertzen • 3. Juni 2021

Trinkgeld für den Auslieferer

 Vor kurzem wurde ich gefragt, ob man Essenslieferanten Trinkgeld geben müsse und ob das auch bei der Abholung von Speisen angebracht sei.
 
Wenn das Essen geliefert wird, sollte man auf jeden Fall ein kleines Trinkgeld geben. Das braucht nicht so hoch zu sein wie im Restaurant, weil ja auch der Aufwand geringer ist. Je nach Entfernung und Witterungsverhältnissen sollte es ein glatter Betrag, zum Beispiel ein Fünf- oder Zehn-Euro-Schein sein.

Beim Abholen von Speisen muss man sehen, ob die Bestellung vom Chef selbst oder von einem Angestellten übergeben wird. Dem Chef braucht man generell kein Trinkgeld zu geben, aber dem Angestellten kann man einen kleinen Obulus zustecken. Das hängt davon ab, ob man ein
umfangreiches Menü abholt oder nur eine Pizza, die ohne viel Aufwand in einen Karton gesteckt wird.

Auch einige andere Lieferanten erwarten ein Trinkgeld. 

Denken wir an den Zusteller, der uns den Geburtstags-Strauß bringt. Der freut sich sicher über ein kleines Trinkgeld. Auch dem netten Auslieferer, der uns die bestellten Medikamente von der Apotheke bringt, sollte man mal etwas zustecken. Je nachdem, kann man den Rechnungsbetrag aufrunden oder noch etwas dazulegen.

Wer sonst noch Trinkgeld kriegen soll?

Zum Beispiel der Handwerker, der für die Heizungswartung ins Haus kommt, der Monteur, der uns die Waschmaschine installiert oder der Mechaniker, der unser Auto repariert, auch der hilfsbereite Müllmann, der uns das komplizierte Aufladen des Grünschnitts abgenommen hat, und natürlich die Frisörin. Hier gilt auch, der Chef erwartet kein Trinkgeld, seine Angestellten sind aber darauf angewiesen.

All diese Zuwendungen sollte man diskret übergeben und vor allem nicht umständlich im Portemonnaie suchen oder allzu kleine Münzen zusammenklauben.

Ich kann mich an einen kleinen Teller im Hausflur meiner Großeltern erinnern. Wenn ein Fest anstand und man Blumen- oder Geschenklieferungen erwartete, lagen dort immer entsprechende Münzen für die Auslieferer bereit. 

11. März 2026
Auch wenn es auf den ersten Blick für manchen etwas verwirrend aussehen mag, eigentlich ist es ganz einfach. Grundsätzliche Regel : Messer und Löffel rechts, Gabeln links. Das Besteck wird von außen nach innen benutzt, d.h. beim ersten Gang fängt man mit den äußersten Besteckteilen an und macht dann in der Reihenfolge in Richtung zum Teller weiter. Löffel und Messer liegen rechts vom Teller, Gabeln links, und so werden sie auch benutzt, Löffel und Messer nimmt man in die rechte Hand, Gabeln in die linke. Das Dessert-Besteck liegt quer oberhalb des Tellers. Der Löffel zeigt dabei nach links, die Gabel nach rechts. Den Teelöffel nimmt man in die rechte Hand, die Kuchengabel in die linke. Es spielt keine Rolle, ob man Rechtshänder oder Linkshänder ist. Die Regel gilt für alle gleichermaßen. Und noch eine Regel : Besteck, das einmal mit Essen in Berührung gekommen ist, sollte nicht mehr auf dem Tisch abgelegt und auch nicht am Tellerrand abgestützt werden. Wenn man eine Pause macht, aber danach weiteressen möchte, legt man das Besteck gekreuzt oder im Dreieick auf dem Teller ab, Spitzen nach oben. Erst wenn man mit Essen fertig ist, legt man das Besteck diagonal auf dem Teller ab, Griffe rechts, Spitzen links. Es kann helfen, wenn man sich eine Uhr vorstellt und die Besteckteile zwischen der 10 und der 4 ablegt.
von Bettina von Oertzen 13. November 2025
Bitte Rücksicht nehmen!
von Bettina von Oertzen 6. August 2025
Es geht auch anders!. Nachdem sich die ersten Gäste bedient haben, sieht der Butterteller oft so schmudelig aus, dass einem beim bloßen Anblick schon der Appetit vergeht.. Das kann man vermeiden, wenn man sich nur etwas Mühe gibt. Man soltle sich nichts abschaben und auch nicht kreuz und quer abschneiden , sondern eine Portion von der schmalen Seite her gerade abschneiden. Dann sieht die Butter immer appetitlich aus.
von Bettina von Oertzen 17. Februar 2025
Du stinkst!
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