Bettina von Oertzen • 16. Juni 2021

Nicht mit vollem Mund reden!


Ein Arbeitsessen ist selbst im edelsten Gourmet-Tempel nicht unbedingt ein reines Vergnügen. Vor allem sollte man kulinarisch nicht zu viel erwarten. Mitunter kann das sogar richtig stressig werden. 

Wie schrecklich, wenn einen alle erwartungsvoll anschauen, nachdem man sich gerade eine ordentliche Gabel voll reingeschaufelt hat. Mit vollem Mund soll man bekanntlich nicht reden. Also verhilft man sich mit Gesten, um anzudeuten, dass man erst kauen und runterschlucken muss. Womöglich hat man dann den perfekt zurechtgelegten Redebeitrag wieder vergessen.

Bei Kochsendungen im Fernsehen kann man häufiger beobachten, dass der eine oder andere Moderator mit dicken Backen und kloßiger Stimme weitermoderiiert, weil er das Probierstückchen nicht so schnell runterschlucken konnte.  

Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, derart peinliche Situationen zu vermeiden. 

Zunächst einmal sollte man nur ganz kleine Bissen nehmen, wenn man damit rechnet, reden zu müssen. 

Am einfachsten ist es natürlich, wenn man das Essen selbst bestellen kann. Dann sollte man sich für eine dünne Suppe entscheiden. Das ist am ungefährlichsten. Auch Kartoffelbrei ist eine gute Wahl, und überhaupt cremige Speisen, die man im Notfall schnell runterschlucken kann. Aber auch hier ist man mit kleinen Portionen besser dran, wenn man keinen Erstickungsanfall riskieren will. 

Vom leckeren T-Bone Steak ist bei einem Arbeitsessen also abzuraten. Das kann man ja später in entspannterer Atmosphäre nachholen. 

11. März 2026
Auch wenn es auf den ersten Blick für manchen etwas verwirrend aussehen mag, eigentlich ist es ganz einfach. Grundsätzliche Regel : Messer und Löffel rechts, Gabeln links. Das Besteck wird von außen nach innen benutzt, d.h. beim ersten Gang fängt man mit den äußersten Besteckteilen an und macht dann in der Reihenfolge in Richtung zum Teller weiter. Löffel und Messer liegen rechts vom Teller, Gabeln links, und so werden sie auch benutzt, Löffel und Messer nimmt man in die rechte Hand, Gabeln in die linke. Das Dessert-Besteck liegt quer oberhalb des Tellers. Der Löffel zeigt dabei nach links, die Gabel nach rechts. Den Teelöffel nimmt man in die rechte Hand, die Kuchengabel in die linke. Es spielt keine Rolle, ob man Rechtshänder oder Linkshänder ist. Die Regel gilt für alle gleichermaßen. Und noch eine Regel : Besteck, das einmal mit Essen in Berührung gekommen ist, sollte nicht mehr auf dem Tisch abgelegt und auch nicht am Tellerrand abgestützt werden. Wenn man eine Pause macht, aber danach weiteressen möchte, legt man das Besteck gekreuzt oder im Dreieick auf dem Teller ab, Spitzen nach oben. Erst wenn man mit Essen fertig ist, legt man das Besteck diagonal auf dem Teller ab, Griffe rechts, Spitzen links. Es kann helfen, wenn man sich eine Uhr vorstellt und die Besteckteile zwischen der 10 und der 4 ablegt.
von Bettina von Oertzen 13. November 2025
Bitte Rücksicht nehmen!
von Bettina von Oertzen 6. August 2025
Es geht auch anders!. Nachdem sich die ersten Gäste bedient haben, sieht der Butterteller oft so schmudelig aus, dass einem beim bloßen Anblick schon der Appetit vergeht.. Das kann man vermeiden, wenn man sich nur etwas Mühe gibt. Man soltle sich nichts abschaben und auch nicht kreuz und quer abschneiden , sondern eine Portion von der schmalen Seite her gerade abschneiden. Dann sieht die Butter immer appetitlich aus.
von Bettina von Oertzen 17. Februar 2025
Du stinkst!
von Bettina von Oertzen 27. Januar 2025
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