Bettina von Oertzen • 27. Mai 2020

der Probeschluck

Heute Abend werden wir es uns mal wieder gutgehen lassen und uns bei unserem Lieblings-Italiener ein edles Fläschchen Rotwein gönnen.

Der Kellner wird den Wein am Tisch entkorken, kurz am Korken riechen und Eberhard zunächst einen Probeschluck einschenken. Dabei wird er ihm die Flasche zeigen und auf sein Urteil warten. 

Man sollte sich das Etikett immer anschauen, um sicherzustellen, dass es sich um den bestellten Wein handelt.

Und so sollte man den Wein verkosten:
Man bewegt das Glas ein wenig gegen das Licht, um die Farbe und Sauberkeit zu beurteilen. 
Dann riecht man daran. Schließlich nimmt man einen kleinen Schluck, bewegt diesen ein bisschen im Gaumen. Erst dann schluckt man ihn runter und sagt dem Kellner, ob der Wein in Ordnung ist

Ein allzu ausgedehntes Zeremoniell sollte man indessen nicht veranstalten. Wie albern das wirken kann, hat Paulo Coelho in seinem Roman "Untreue" trefflich beschrieben. 

Auch wer kein erfahrener Weinkenner ist, kann feststellen, ob ein Wein die richtige Temperatur hat. Jeder kann beurteilen, ob der Weißwein zu warm oder der Rotwein zu kühl ist. Wenn die Temperatur nicht stimmt, sollte man das dem Kellner ruhig sagen. 

Schwieriger wird es, wenn es darum geht, ob der Wein „Kork hat“, das heißt, ob er nach dem Korken schmeckt.
Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte mit einer Beschwerde jedoch vorsichtig sein und lieber seine Begleitung oder den Kellner bitten, den Wein selbst zu kosten. 

Es gibt Barrique-Weine, deren Tanningeschmack für den Laien sehr Kork-ähnlich schmeckt        
…. und es gibt heutzutage auch gute Weine in Flaschen mit Schraubverschluss! 



11. März 2026
Auch wenn es auf den ersten Blick für manchen etwas verwirrend aussehen mag, eigentlich ist es ganz einfach. Grundsätzliche Regel : Messer und Löffel rechts, Gabeln links. Das Besteck wird von außen nach innen benutzt, d.h. beim ersten Gang fängt man mit den äußersten Besteckteilen an und macht dann in der Reihenfolge in Richtung zum Teller weiter. Löffel und Messer liegen rechts vom Teller, Gabeln links, und so werden sie auch benutzt, Löffel und Messer nimmt man in die rechte Hand, Gabeln in die linke. Das Dessert-Besteck liegt quer oberhalb des Tellers. Der Löffel zeigt dabei nach links, die Gabel nach rechts. Den Teelöffel nimmt man in die rechte Hand, die Kuchengabel in die linke. Es spielt keine Rolle, ob man Rechtshänder oder Linkshänder ist. Die Regel gilt für alle gleichermaßen. Und noch eine Regel : Besteck, das einmal mit Essen in Berührung gekommen ist, sollte nicht mehr auf dem Tisch abgelegt und auch nicht am Tellerrand abgestützt werden. Wenn man eine Pause macht, aber danach weiteressen möchte, legt man das Besteck gekreuzt oder im Dreieick auf dem Teller ab, Spitzen nach oben. Erst wenn man mit Essen fertig ist, legt man das Besteck diagonal auf dem Teller ab, Griffe rechts, Spitzen links. Es kann helfen, wenn man sich eine Uhr vorstellt und die Besteckteile zwischen der 10 und der 4 ablegt.
von Bettina von Oertzen 13. November 2025
Bitte Rücksicht nehmen!
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Es geht auch anders!. Nachdem sich die ersten Gäste bedient haben, sieht der Butterteller oft so schmudelig aus, dass einem beim bloßen Anblick schon der Appetit vergeht.. Das kann man vermeiden, wenn man sich nur etwas Mühe gibt. Man soltle sich nichts abschaben und auch nicht kreuz und quer abschneiden , sondern eine Portion von der schmalen Seite her gerade abschneiden. Dann sieht die Butter immer appetitlich aus.
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