Bettina von Oertzen • 18. März 2021
Auch die Stuhllehne muss passen

Dass es bei Videokonferenzen nicht nur auf fachliche Kompetenz ankommt, sondern auch auf die Optik, haben inzwischen (fast) alle verstanden.
Irgendwie rückt man den anderen Teilnehmern näher als im realen Konferenzraum. Man kann ganz ungeniert beäugt und beurteilt werden.
Inzwischen wissen wir, dass wir auf unser Aussehen und unser Outfit achten müssen, dass es auf das richtige Licht ankommt und auf den geeigneten Hintergrund.
Aber was ist mit dem Stuhl?
Anscheinend gibt es in heimischen Büros viele dunkle, hochlehnige Stühle.
Ein Glatzkopf ist hier klar im Vorteil. Der hebt sich vor der dunklen Kopfstütze deutlich ab, eine Blondine auch. Wenn man jedoch einen dunklen Haarschopf hat, verschmilzt dieser leicht mit der dunklen Stuhllehne. Dann wirkt es, als hätte man eine überdimensionierte Kaputze an.
Als dunkelhaariger Mensch tut man also gut daran, sich für die Videokonferenz auf einen Stuhl mit niedriger Lehne zu setzen. Den Bürostuhl mit der bequemen Kopfstütze kann man sich ja später wieder ranschieben.
Dasselbe gilt natürlich bei hellen Haaren vor hellen Rückenlehnen.
Auch wenn es auf den ersten Blick für manchen etwas verwirrend aussehen mag, eigentlich ist es ganz einfach. Grundsätzliche Regel : Messer und Löffel rechts, Gabeln links. Das Besteck wird von außen nach innen benutzt, d.h. beim ersten Gang fängt man mit den äußersten Besteckteilen an und macht dann in der Reihenfolge in Richtung zum Teller weiter. Löffel und Messer liegen rechts vom Teller, Gabeln links, und so werden sie auch benutzt, Löffel und Messer nimmt man in die rechte Hand, Gabeln in die linke. Das Dessert-Besteck liegt quer oberhalb des Tellers. Der Löffel zeigt dabei nach links, die Gabel nach rechts. Den Teelöffel nimmt man in die rechte Hand, die Kuchengabel in die linke. Es spielt keine Rolle, ob man Rechtshänder oder Linkshänder ist. Die Regel gilt für alle gleichermaßen. Und noch eine Regel : Besteck, das einmal mit Essen in Berührung gekommen ist, sollte nicht mehr auf dem Tisch abgelegt und auch nicht am Tellerrand abgestützt werden. Wenn man eine Pause macht, aber danach weiteressen möchte, legt man das Besteck gekreuzt oder im Dreieick auf dem Teller ab, Spitzen nach oben. Erst wenn man mit Essen fertig ist, legt man das Besteck diagonal auf dem Teller ab, Griffe rechts, Spitzen links. Es kann helfen, wenn man sich eine Uhr vorstellt und die Besteckteile zwischen der 10 und der 4 ablegt.

Es geht auch anders!. Nachdem sich die ersten Gäste bedient haben, sieht der Butterteller oft so schmudelig aus, dass einem beim bloßen Anblick schon der Appetit vergeht.. Das kann man vermeiden, wenn man sich nur etwas Mühe gibt. Man soltle sich nichts abschaben und auch nicht kreuz und quer abschneiden , sondern eine Portion von der schmalen Seite her gerade abschneiden. Dann sieht die Butter immer appetitlich aus.



